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Regenerationsprozess

Sich regenerieren

Im Erholungsprozess geht es darum, den Körper dabei zu unterstützen sich möglichst schnell und vollständig zu regenerien. Dies kann sinnvoll sein bei

  • Akuten Schmerzzuständen 
  • Chronischen Schmerzzuständen
  • Chronischen Krankheiten
  • Nach Unfällen
  • Nach Operationen
  • Nach Geburt
  • Starken Erschöpfungszuständen
  • Funktionsstörungen

Schmerz, was tun – wenn´s weh tut?

Wir arrangieren uns mit Schmerzen, schaffen es sie auszublenden, zu ignorieren etc. Aber das hat seinen Preis – wir sind verspannt, es braucht viel Energie und der schmerzende Bereich wird nicht optimal versorgt.

Bei Schmerz entwickelt der Körper sehr schnell Schonhaltungen, die oftmals auch bleiben, wenn der Schmerz vorbei ist. Sie kosten uns viel Energie, schwächen uns – denn was man zu lange schont, schwächt man. Der Körper arbeitet nicht „rund“.

Einen neuen Umgang mit Schmerz lernen – sich einlassen

Wenn wir lernen, nicht auf die gewohnte Art auf den Schmerz und die damit verbundene Angst zu reagieren, sondern entspannt zu bleiben, zu atmen und uns darauf einlassen, kann der Körper all die Energie, die er im „Kampf“ dagegen investiert hat, zur Regeneration nützen. Der schmerzende Bereich wird besser durchblutet und versorgt. Allein dadurch reduziert sich meist das Empfinden des Schmerzes erheblich.

Narben – wenn Spuren bleiben

Narben – äußere wie innere-  sind oftmals ein Platz im Körper,  wo viel Energie gebunden bleibt. Das Ereignis – Unfall, Operation, Geburt war meist mit viel Angst und Schmerz verbunden. Narben können Schmerzen auslösen oder taub sein, Schmerzen in anderen Bereichen auslösen und den Körper in seiner Funktion beeinträchtigen. Man fühlt sich nicht mehr, wie vor dem Ereignis.

Im Prozess wird der Körper unterstützt zu verarbeiten, was passiert ist und sich vollständig zu regenerieren. Schmerzen können reduziert werden. Taube Bereiche können wieder voll empfindsam werden. Verklebungen können gelöst werden. Und der Bereich und die damit Verbundenen, können wieder besser arbeiten.

Beispiel: Eine Klientin kommt nach einem Kaiserschnitt mit einem Gefühl von Schwäche im Bauch und einem schmerzhaften Zug in der Narbe zum rechten Beckenknochen. Außerdem hat sie seit der OP Knieschmerzen und oftmals Rückenschmerzen. In den Sitzungen lernt sie die Anstrengung, die sie macht um den Bauch zu schützen, zu entspannen. Sie lernt den Schock, der dieser Eingriff für sie war, körperlich zu verarbeiten. Die äußere und innere Narbe wird sanft stimuliert und die angrenzenten Bereiche entspannt. Sie spürt ihren Bauch mehr und das Dumpfe und Taube verschwindet. Ihr Bauch fühlt sich wieder normaler an und sie sich mehr sie selbst. Im Prozess lernt sie die überspannten Muskeln und Sehnen im Unterbauch und am Beinansatz wieder loszulassen, damit bewegt sie ihre Beine wieder anders und die Knieschmerzen verschwinden. Sie kann wieder ohne Anstrengung aufrecht stehen, was ihren unteren Rücken entlastet.

Funktionsstörungen – Nerven, Verdauung, Atmung,  Hormone, Menstruation, Bewegung

Nicht alle „Leiden“ sind mit direkten Schmerzen verbunden. Eine Schilddrüsenstörung z.B. läuft oft völlig schmerzfrei. Nervenprobleme können oft zu Empfindungsstörungen führen, müssen aber nicht immer weh tun. Und wenn Frauen im Wechsel nicht schlafen können und schweißgebadet sind, leiden sie auch. Und Kurzatmigkeit ist eine große Einschränkung.

Hier ist das Ziel den Körper in seiner Funktion zu fördern. 

In den Sitzungen wird der Körper gezielt in seiner Funktion unterstützt. Und wir erforschen, wie der Klient der Funktion im Wege steht. Er lernt „unbewusste“ automatische Muster kennen, die auf das geschwächte oder schlecht funktionierende System z.B. die Verdauung einwirken. Um dieses im Alltag weglassen zu können. So schafft der Körper die bestmöglichen Voraussetzungen, um sich zu regenerieren.

Schmerz umwandeln [PDF Download]